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Selina singt sich durch die Woche
Erzählung für Leseanfänger

Für Kinder ab 6 Jahren
Das fünfte Gemeinschaftswerk mit Birgit Bydlinski. Mit Farbillustrationen von Beate Fahrnländer.

Inhalt

Selina singt so gern. Aus allem, was sie in Familie, Schule und Freizeit erlebt, macht sie spontan ein Lied. Selinas Zahn wackelt – und schon fällt ihr eine Liedzeile ein. Klopapier rollt über den Schulgang – und Selina singt. Warum man bei Ameisen Kuchen bekommt und Selina ein Nest auf dem Kopf trägt – ein Lied wird’s verraten. Selina kann die kleinen Momente des Alltags in Szene setzen, und das ist gut so. In einfachen, griffigen Sätzen und Reimen singt sie sich durch die Wochentage und bringt Schwung und Rhythmus in jeden Moment.

Zu der in lesefreundlichen Sinnzeilen gesetzten Geschichte hat die Illustratorin Beate Fahrnländer ihre Phantasie spielen lassen. Sie setzt Selinas Alltag lebendig und augenzwinkernd ins Bild und man spürt, dass sie das Leben mit Kindern, Katzen und unvorhergesehenen Ereignissen selber bestens kennt. Am Ende des Buches – eine Premiere – hat Beate übrigens auch die Autorin, den Autor und sich selbst porträtiert!

Rezensionen

Buchkultur

Eine ganz normale Woche in Selinas Leben. Schule, wackelige Zähne, Arzttermin, Besuch bei Oma und Opa und am Wochenende geht’s in den Zoo. In „Selina singt sich durch die Woche“ ist jeden Tag ganz schön was los und Selina fällt in jeder Situation ein lustiges Lied ein.

Bibliotheksnachrichten

Selina, ein junges Mädchen im Volksschulalter, sprüht nur so vor Energie und Freude und singt und dichtet für ihr Leben gern. In diesem entzückenden Kinderbuch des bekannten und bereits mit vielen Buchpreisen ausgezeichneten Autors Georg Bydlinski und seiner Frau Birgit Bydlinski begleiten die jungen LeserInnen Selina auf ihrer gesanglichen Reise durch eine Woche in ihrem Alltag.

kklick – Kulturvermittlung Ostschweiz

In einfacher Sprache mit alltäglichen Szenen kann ein Erstleser in diesem Buch die Reime erkunden. Spannend bleibt immer, wie es Selina zuletzt gelingt, den Tag in ein Gedicht zu verpacken.

DiePresse.com

„Sarahs Mama hat eine ganz komische Frisur. Sie hat aus ihren Haaren einen Turm gemacht.“ Sarahs Eltern gehen ins Theater – und Sarah besucht Selina. Diese führt ein ganz normales Leben, was in Kinderbüchern selten ist und daher richtig erfrischend sein kann…

Leseprobe

Beim Frühstück läutet das Telefon.
Sarahs Mama ist dran.
„Kann Sarah heute bei Selina übernachten?“,
fragt sie. „Wir haben nämlich
Theaterkarten geschenkt bekommen
und wollen Sarah nicht allein zu Hause lassen.“
„Juhu!“, rufe ich begeistert und singe:
„An mein Bett ein Klappbett dran –
der Donnerstag fängt lustig an!“
Abends läutet es an der Tür.
Ich laufe hin und mache auf.
Sarah stürmt herein.
Sie sieht aus wie immer.
Aber ihre Eltern – sind die verkleidet?
Spielen die selber im Theater mit?
Sarahs Papa hat eine Masche
um den Hals gebunden,
die aussieht wie ein Riesenschmetterling.
Aber ein Nachtfalter,
denn sie ist ganz dunkel.
Sarahs Mama hat eine ganz komische Frisur.
Sie hat aus ihren Haaren einen Turm gemacht.
Wenn sie lang herunterhängen wie bei mir,
gefallen sie mir viel besser.
Als Sarahs Eltern gegangen sind,
kichere ich und singe:
„Gehn die Eltern ins Theater,
sitzt ein Schmetterling am Vater.
Sarahs Mama geht als Turm,
wackelt hin und her im Sturm.“

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